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Projektdokumentation: Audi R8 Turboumbau (Saugmotor zu Turbo, 2015)
Hinweis zur Methode
Diese Zusammenfassung basiert auf den automatisch erzeugten YouTube-Untertiteln der unten verlinkten Videos. Zahlenwerte, die im Ton nicht eindeutig zu verstehen waren, wurden nicht übernommen. Korrekturen mit Beleg sind willkommen.

Ausgangsbasis
Der werksseitig als Saugmotor ausgelegte 4,2-Liter-V8 des Audi R8 wird auf Turboaufladung umgebaut. Es handelt sich damit um einen grundlegenden Eingriff in den Motoraufbau, nicht um eine reine Softwaremaßnahme.

Kolben und Verdichtung
  • Anstelle von frei erhältlichen Schmiedekolben werden bauähnliche Serienkolben (im Video als "Male"-Kolben benannt, vermutlich Mahle) mechanisch überarbeitet
  • Grund laut Video: Erhalt der werksseitigen Zylinderlaufbahnbeschichtung, die auf die Serienkolben abgestimmt ist
  • Die Verdichtung wird über die Kolbenbearbeitung reduziert, nicht über zusätzliche Zylinderkopfdichtungen
  • Eine doppelte Zylinderkopfdichtung wird im Video explizit als Lösung verworfen, da sie die Geometrie der Steuerkette beeinträchtigen würde
  • Der genaue Verdichtungswert wird von JP im Video nicht genannt und als Betriebsgeheimnis bezeichnet
Kolbenringe
Es kommen Kolbenringe aus dem Audi RS6 zum Einsatz. Zusätzlich werden Entlastungsnuten in die Kolben eingearbeitet, die im Fall von Detonationen dem Druck ein Entweichen ermöglichen sollen.

Pleuel
Für die erste, turbolose Inbetriebnahme werden zunächst die serienmäßigen Pleuel weiterverwendet. Für den späteren Betrieb mit höherem Ladedruck sind geschmiedete Pleuel vorgesehen, die zum Zeitpunkt der Videos noch in Fertigung waren.

Vorgehen bei der Inbetriebnahme
Der Umbau wird in Videos als stufenweise und bewusst isoliert beschrieben: Der Motor läuft zunächst probeweise ohne aktive Turboaufladung, um die mechanische Basis unabhängig von Ladedruckproblemen zu prüfen und die Fehlersuche zu erleichtern.

Ladedruckziel
Als Zielwert wird zunächst ein Ladedruck von rund 1,0 bis 1,1 bar genannt, der nach Einbau der geschmiedeten Pleuel auf rund 1,5 bar angehoben werden soll.

Ergebnisse
Die beiden vorliegenden Videos enden mit dem laufenden Zusammenbau des Motors, vor einer aktiven Turboinbetriebnahme. Leistungs- oder Prüfstandswerte für den fertigen Turboumbau sind in diesem Quellenmaterial nicht enthalten.

Zeitraum
23.03.2015 bis 28.04.2015 (2 Teile)

Quellen Diese Zusammenfassung basiert auf automatisch erzeugten Untertiteln und ist keine offizielle Dokumentation von JP Performance. jp-forum.com steht in keiner Verbindung zur JP Performance GmbH.