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Projektdokumentation: Lexus RC-F – Umbauprojekt (2017)
Hinweis zur Methode
Diese Zusammenfassung basiert auf den automatisch erzeugten YouTube-Untertiteln der unten verlinkten Videos, die zusammen ein durchgehendes Umbauprojekt an einem Lexus RC-F über mehrere Monate abbilden. Bei einigen der späteren Videos (Ansaugung, Bodykit, Felgen) war die Untertitelqualität deutlich schlechter als sonst üblich, weshalb dort auffallend viele Detailangaben nicht sicher rekonstruierbar waren und ausgelassen wurden. Zahlenwerte, die im Ton nicht eindeutig zu verstehen waren, wurden generell nicht übernommen. Korrekturen mit Beleg sind ausdrücklich willkommen.

Ausgangsbasis
Grundlage ist ein Lexus RC-F mit dem 5,0-Liter-V8-Saugmotor (477 PS) und Automatikgetriebe, zum Zeitpunkt des ersten Videos nahezu fabrikneu. Als Referenzwert vor dem Umbau wurde eine Beschleunigungszeit von 100 auf 200 km/h von 10,6 Sekunden gemessen. Im Video wird zudem erwähnt, dass Lexus ein geschlossenes, nicht zugängliches Motorsteuergerät verwendet, weshalb sämtliche im Folgenden beschriebenen Tuningmaßnahmen ausschließlich mechanischer Natur sind (Ansaugung, Abgasanlage) und keine Softwareanpassung möglich ist.

Fahrwerk
  • Verbaut wurde ein KW Gewindefahrwerk Variante 3
  • Bei maximaler Tieferlegung stand werksseitig keine Vorspannung mehr an der Feder an, was im Video als unerwünscht beschrieben wird, da ein unter Last stehendes Fahrwerk sonst zu Klappergeräuschen neigen kann; durch Einstellung von Restgewinde wurde eine minimale Vorspannung wiederhergestellt
  • Bei tiefer Fahrzeughöhe stellte sich ein sehr geringer negativer Sturz ein, wodurch die Räder ursprünglich weit aus dem Radhaus herausstanden
  • Zur Lösung wurde auf der Hinterachse der Reifen von einem breiteren Dunlop-Reifen (285/30) auf einen schmaleren Sportmax-Race-Reifen (265/30) mit mehr Stretch gewechselt, um das Schleifen an der Karosserie zu vermeiden
  • Im Video wird angemerkt, dass der Radhausraum des RC-F werksseitig eng gebaut ist und dem Fahrzeug dadurch vergleichsweise wenig Spielraum für nachträgliche Tieferlegung und Bereifung lässt
Abgasanlage
  • Verbaut wurde eine Klappenabgasanlage der Marke Armytrix mit Endrohren in Titan-Optik
  • Serienmäßig hat der RC-F keine Klappensteuerung; die neue Anlage erlaubt das Umschalten zwischen einer leisen und einer lauten Betriebsart
  • Der Rohrdurchmesser wurde im Video mit der Serienanlage verglichen: vorne rund 64 mm (unverändert zur Serie), hinten von rund 52 mm auf rund 63 mm vergrößert; der engste Punkt der Serienanlage lag laut Video im hinteren Mitteltopf bei rund 51 mm
  • Nach dem Einbau wurde eine Beschleunigungszeit von 100 auf 200 km/h knapp über 10 Sekunden gemessen, damit kein eindeutig belastbarer Fortschritt gegenüber dem Ausgangswert von 10,6 Sekunden
Ansaugung
Ergänzend wurde ein größeres Ansaugsystem mit vergrößertem Luftkasten verbaut. Im Video wird offen berichtet, dass eine Testmessung nach diesem Umbauschritt eine Verschlechterung der gemessenen Zeit gegenüber dem vorherigen Stand ergab; eine abschließende Erklärung für diesen Effekt liefert das Video nicht.

Torque-Vectoring-Differential
Ein eigenes Video erläutert die serienmäßige Technik des RC-F: Das Hinterachsdifferential kann über Lamellenkupplungen die Kraftverteilung zwischen linkem und rechtem Hinterrad aktiv und variabel steuern, abhängig vom gewählten Fahrmodus (unter anderem Standard, Slalom, Track). Anders als eine mechanische Differentialsperre kann das System gezielt mehr Kraft auf ein einzelnes Rad lenken, um sowohl beim Herausbeschleunigen aus Kurven als auch beim gezielten Einleiten von Drifts zu unterstützen. Die Erläuterung erfolgte unter anderem anhand von Testfahrten auf dem Bilster Berg.

Bodykit
Verbaut wurden ein Frontlippen-, Seitenschweller- und Heckdiffusor-Bausatz aus Japan, glänzend schwarz lackiert. Der Heckdiffusor wird im Video mit einer aerodynamischen Funktion begründet (Abbau von Unterdruck am Heck), nicht nur mit der Optik. Als gesetzlicher Bezugswert wird im Video eine Mindestbodenfreiheit von 8 cm zu festen Fahrzeugteilen genannt.

Felgen
In einem abschließenden Video wurde ein weiterer Felgensatz probeweise montiert. Dabei wurden mehrere Kombinationen aus Felgenbreite, Einpresstiefe und Distanzscheiben getestet, unter anderem wegen der großen Bremssättel des RC-F und um ausreichend Lenkeinschlag ohne Schleifen zu gewährleisten. Ein endgültiger, im Video als final bestätigter Radsatz wird nicht eindeutig benannt.

Ergebnisse
Insgesamt zeigt dieses Projekt, dass sich beim Lexus RC-F aufgrund des nicht zugänglichen Motorsteuergeräts kein softwarebasierter Leistungsgewinn erzielen ließ; die gemessenen Beschleunigungszeiten blieben über die mechanischen Umbauschritte hinweg im Rahmen des Ausgangswerts von rund 10 bis 10,6 Sekunden von 100 auf 200 km/h, in einem Fall (Ansaugung) sogar mit einer im Video dokumentierten Verschlechterung. Der Fokus des Projekts lag laut den Videos klar auf Fahrwerk, Optik (Bodykit, Folierung der Felgen, Abgasanlagen-Sound) und Fahrdynamik statt auf reiner Leistungssteigerung.

Zeitraum
22.06.2017 bis 08.11.2017

Quellen Diese Zusammenfassung basiert auf automatisch erzeugten Untertiteln und ist keine offizielle Dokumentation von JP Performance. jp-forum.com steht in keiner Verbindung zur JP Performance GmbH.