Site Admin
Projektdokumentation: BMW E30 M3 – Umbau auf M4-Achsen (2020)
Hinweis zur Methode
Diese Zusammenfassung basiert auf den automatisch erzeugten YouTube-Untertiteln der unten verlinkten Videos. Die Untertitelqualität war bei diesem stark technischen Thema stellenweise schwierig, weshalb einzelne Detailmaße nicht sicher rekonstruierbar waren und ausgelassen wurden. Zahlenwerte, die im Ton nicht eindeutig zu verstehen waren, wurden generell nicht übernommen. Korrekturen mit Beleg sind ausdrücklich willkommen.

Ausgangsbasis und Projektziel
Grundlage ist eine BMW E30 M3 Karosserie. Ziel des Projekts ist es, sowohl Vorder- als auch Hinterachse eines aktuellen BMW M4 komplett in das E30-Fahrgestell einzusetzen, verbunden mit einem geplanten späteren Einbau eines M4-Motors. Im Video wird das Ziel ausdrücklich so beschrieben, dass die Achsgeometrie und Kinematik so nah wie möglich am M4-Original bleiben soll, statt eine eigene, angepasste Lösung zu konstruieren, damit das Fahrverhalten dem eines M4 möglichst nahekommt.

Vorarbeiten Motorraum
Vor dem Achsumbau wurde geprüft, ob ein M4-Motor überhaupt in den Motorraum des E30 passt. Dabei wurde unter anderem die Bauhöhe des Motors vom Motorlager bis zum höchsten Punkt gemessen und mit dem verfügbaren Raum unter der Fronthaube abgeglichen.

Hinterachse
  • Der komplette hintere Hilfsrahmen des M4 wurde mittels zugeschnittener und verschweißter Stahlblechplatten mit dem originalen Heckrahmen des E30 verbunden
  • Die Achse wurde gegenüber der M4-Originalposition am höchsten Punkt einige Zentimeter höher eingebaut, was laut Video durch den Toleranzausgleich der Kardanwelle unproblematisch ist und ein passenderes Verhältnis zwischen Karosserie und Radposition ergibt
  • Die Spurweite wurde durch Kürzen der in der Länge verstellbaren M4-GT4-Fahrwerksarme reduziert, um die M4-Achse in die schmalere E30-Karosserie einzupassen
  • Der Arbeitsaufwand für die Hinterachse wird im Video mit rund zweieinhalb Tagen beziffert
Vorderachse
  • Auch vorne kommen M4-Achsschenkel und in der Länge verstellbare M4-GT4-Lenkerteile zum Einsatz, die für die schmalere Spurweite gekürzt werden
  • Durch die geometrische Übernahme der M4-Bauteile stellte sich zunächst ein deutlich zu hoher negativer Sturz ein; durch schrittweises Kürzen der Lenkerteile wurde dieser sukzessive reduziert
  • Motorlagerposition und die dazugehörige Mittelstrebe wurden bewusst nicht verändert, um die vom Hersteller vorgesehene Motorposition beizubehalten
  • Der vordere Hilfsrahmen soll ebenfalls durch Einschweißen von Zusatzmaterial verbreitert werden
Räder
Angestrebt werden im Video 19-Zoll-Felgen, vorne mit rund 8 Zoll Breite und hinten mit rund 8,5 bis 9 Zoll, in Kombination mit Reifen im Format 255/35-19 beziehungsweise vergleichbar.

Zulassungsfrage
Im Video wird offen angesprochen, dass eine solche Änderung an tragenden Rahmenteilen bei einer Standardabnahme voraussichtlich nicht durch den TÜV kommen würde und eine gesonderte Begutachtung nötig wäre.

Ergebnisse
Beide Videos zeigen das Projekt mitten im Aufbau: Hinterachse eingepasst und verschweißt, Vorderachse in der Sturz- und Spurweiten-Feinabstimmung, Motoreinbau und finale Achsvermessung stehen zum Ende dieses Quellenmaterials noch aus. Ein fertiggestelltes, fahrbereites Ergebnis ist in diesen beiden Videos nicht dokumentiert.

Zeitraum
16.01.2020 bis 29.01.2020 (2 Teile)

Quellen Diese Zusammenfassung basiert auf automatisch erzeugten Untertiteln und ist keine offizielle Dokumentation von JP Performance. jp-forum.com steht in keiner Verbindung zur JP Performance GmbH.